Dauerhaft oder verkauft? An dieser Frage entschied sich vor allem, welche Wohnungspolitik in vier Ländern hielt

Massenbau in Schweden, eine Wohnungsbank in Norwegen, Council Housing in Großbritannien, befristete Sozialwohnungen in Spanien: Vier Länder, vier Wege. Teil 8 zeigt, was die Erfolgreichen von den Gescheiterten trennt, und warum Dauer allein nicht reicht.

Ein Mittel gegen Wohnungsnot, das Generationen überdauert — wenn man es nicht wieder verkauft

64.000 Wohnungen, finanziert durch Steuern auf Dienstmädchen, Rennpferde und Nachtlokale: So löste Wien vor hundert Jahren seine Wohnungsnot. Bis heute lebt ein Viertel der Wiener in diesen Wohnungen. Großbritannien hatte einen ähnlichen Bestand, und verlor ihn fast komplett, mit einer einzigen politischen Entscheidung.

Gleiches Ziel, gegensätzliches Ergebnis: Warum Norwegens Eigentumsförderung wirkte und Spaniens nicht

Der deutsche Staat baute Sozialwohnungen. Der norwegische Staat wurde zur Bank. Beide wollten Wohnungsnot lindern, mit komplett unterschiedlichen Mitteln. Ein Ländervergleich zeigt, warum der eine Weg bis heute trägt und der andere in eine Sackgasse führte.

Das unbequemste Hindernis der Wohnungskrise steht nicht in der Zeitung — es steht im Grundbuch

Neues Bauland ist teuer und knapp. Die naheliegende Alternative heißt Verdichtung: mehr Wohnraum auf bereits bebauter Fläche. Doch in vielen deutschen Städten verhindert das genau ein Planungsrecht, das älter ist als die Bundesrepublik selbst, und aus einer Zeit stammt, an die sich heute niemand mehr erinnern will.

17 Cent Entlastung – doch beim ersten Tankrabatt kamen nur 13 bis 14 Cent an. Was bringt Runde zwei?

Seit dem 1. Oktober 2026 gilt in Deutschland wieder ein Tankrabatt. Er läuft bis zum 31. Dezember und soll Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter entlasten. Ob er das schafft, zeigt sich erst in den kommenden Wochen. Beim ersten Rabatt im Mai und Juni kam die Entlastung nur zum Teil an. Dieser Artikel zeigt Vor- und Nachteile und vergleicht den Rabatt mit sieben Alternativen aus der Debatte, darunter dem geplanten Spritpreisdeckel. Stand der Recherche: 2. Oktober 2026.

Europa ist stärker, als Sie denken: Größter Markt, zweitwichtigste Währung der Welt

Europa gilt vielen als wirtschaftlicher Nachzügler – zu langsam, zu bürokratisch, zu abhängig von den USA und China. Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein differenzierteres Bild: In mehreren Bereichen ist die EU tatsächlich eine wirtschaftliche Großmacht. Gleichzeitig gibt es reale Schwächen, die nicht kleingeredet werden sollten. Beides gehört in die Betrachtung.

Der größte Binnenmarkt der Welt

Die EU hat 449 Millionen Einwohner und rund 23 Millionen Unternehmen. Sie bilden zusammen den größten einheitlichen Wirtschaftsraum der Welt – auch nach dem Austritt Großbritanniens.